Schilddrüsenerkrankungen

Von entscheidender Bedeutung für das allgemeine Wohlbefinden sind die Hormone Schilddrüsenhormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4). Sie regeln unter anderen den Kreislauf, das Zellwachstum und Stoffwechselprozesse. Die Schilddrüse (Glandula Thyroidea) befindet sich am unteren Halsende, unter dem Kehlkopf. Sie hat anatomisch im Normalzustand die Form eines Schmetterlings. 

Wie viele dieser Hormone T3 und T4 produziert und ins Blut abgegeben werden, regelt das Hormon TSH, das in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet wird. Normalerweise läuft ein Kreislauf so ab, dass bei zu wenig T3 und T4 im Gehirn verstärkt TSH ausgeschüttet wird. Steigt die Konzentration von T3 und T4 im Blut, wird die Ausschüttung von TSH gedrosselt.

Viele Menschen leiden jedoch an einer Schilddrüsenerkrankung. Dabei kommen zwei Formen vor:

Die genauen Gründe für eine Schilddrüsenfehlfunktion sind noch nicht exakt geklärt. Wahrscheinlich ist, dass die Ursache in einer Kombination aus genetischer Veranlagung, ungünstiger Ernährung und stressbedingten Umwelteinflüssen liegt.

Siehe dazu auch: