Die Franz-Volhard-Klinik (FVK) Berlin Buch

Franz Volhard Klinik Berlin Buch
Franz Volhard Klinik Berlin Buch

Die Franz-Volhard-Klinik (FVK) war eine spezialisierte Herz-Kreislauf-Klinik im Norden Berlins, die zur Charité, der medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität gehörte. Die Abteilung Molekulare und Klinische Kardiologie beschäftigte sich mit Herzmuskelerkrankungen, den Kardiomyopathien, die gerade bei Patienten mit Friedreich'scher Ataxie (FA) häufig beobachtet werden.

2001 wurde die Franz-Volhard-Klinik gemeinsam mit der Robert-Rössle-Klinik und dem Städtischen Klinikum Buch von der Helios-Klinik-Gruppe übernommen. Seither werden die Namen Franz-Volhard-Klinik und Robert-Rössle-Klinik nicht mehr offiziell geführt.

Eine Arbeitsgruppe unter Leitung von Professor Dr. med. K. J. Osterziel hatte umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der Diagnostik und Behandlung dieser Herzerkrankungen gesammelt. Das Spektrum reichte von modernen bildgebenden Verfahren über Studien zur verbesserten Therapie bis zu molekularen Laboranalysen.

Campus Berlin Buch

Die Klinik war benannt nach dem deutschen Internisten Franz Volhard. Als "Campus Berlin-Buch" war sie Teil der Humboldt-Universität zu Berlin und gehörte mit anderen Berliner Universitätskliniken zur Charité.

Der Schwerpunkte waren Kardiologie (Herz- und Kreislauferkrankungen) und Nephrologie (Erkrankungen der Nieren) sowie Hypertensiologie (erhöhter Blutdruck mit seinen Folgen). Die Klinik wurde von Prof. Dr. med. Rainer Dietz geleitet, der gleichzeitig Leiter der Abteilung Kardiologie war. Die Abteilung Nephrologie und Hypertensiologie wurden von Professor Dr. med. Friedrich C. Luft geleitet.

Als Universitätsklinik arbeitete die Franz-Volhard-Klinik einerseits auf dem Gebiet der Patientenversorgung mit hochspezialisierten Behandlungsmethoden, auf der anderen Seite betrieben die Ärzte intensive und erfolgreiche wissenschaftliche Forschung: hierbei half eine Anbindung an das "Max- Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin" (MDC), an dem sich Grundlagenforscher mit den Ursachen von Erkrankungen auf molekularer Ebene befassen.